Not Scientists sind in den französischen Alpen zu Hause und aus der Band Uncommon men from mars hervorgegangen. Mit kristallinen Gitarren und unaufhaltsamen Melodien folgten sie dem Playbook der Punkrock-Szene, veröffentlichten mehrere Album, Split EPs mit den legendären Hard-Ons Johnny Mafia, tourten unermüdlich durch Europa und fanden mit den deutschen Labeln Kidnap Music und Rookie Records ein zu Hause.
Ihr letztes Full length Album heißt „Staring At the Sun“. Produziert von Santi Garcia vom Studio Ultramarinos Costa Brava und einem Toningenieur, der nach neuen Klängen hungerte, und neue Klänge bekam. Das Album ist eine Ode an New-Wave-Melodien – eine Hommage an The Cure und Killing Joke – und das Flaggschiff einer Band, die hart in unbekannte Gewässer vordringt. Diese Jungs wissen, wie man gute Songs schreibt. Vor allem verstehen sie es, ihnen eine Seele zu verleihen. Klare und kraftvolle Bilder thematisieren Themen wie Versagen, Einsamkeit, Isolation und psychische Erkrankungen. Es ist die allzu vertraute Erfahrung eines Alltags.
Mit der Unterstützung von Kicking Records, Kidnap Records und Rookie Records haben Not Scientists ausgetretene Pfade verlassen und stürzen sich kopfüber in das kreative Unterholz, bahnen sich einen neuen Weg und lassen zerfetzte Konventionen hinter sich. Im Moment arbeiten sie an einem neuen Album. Und im Mai sind sie wieder auf Tour, damit auch im Saarland, in der Stummschen Reithalle!
Als Support werden RODENHOF den Abend eröffnen.
Nein, es gibt kein neues Abenteuer von Bibi u. Tina auf einem Ferien-Reiterhof, keines der Bandmates ist mit dem Saarbrücker Stadtteil RODENHOF verwurzelt oder Ähnliches. Es wurde auch nicht stundenlag philosophiert mit dem Ergebnis den Mega Bandnamen mit Tiefgang gefunden zu haben. Nein, es scheint in diesem Fall wesentlich einfacher zu sein. Der Name klingt schön und es ist unmöglich die Band nur wegen des Namens direkt in ein Genre zu stecken und sich weg zu ducken. Hinhören wird wieder groß geschrieben!
Was RODENHOF und dazu gehören der liebe Dokter (Gesang u. Gitarre), Micha (Bass) sowie Marc (Drums) und Andi (Gitarre) mit Händen und Füßen oder sagen wir gleich, mit ganzem Körpereinsatz aufs Tape bringen, siedelt sich irgendwo zwischen Franz Ferdinand u. QOTSA an. Gesurft wird das Ganze dann auf der neuen deutschen Welle.
Energie ist da, Liebe ist da, Rhythmus ist da und auch tanzen lässt es sich gut.
Packt also eure Sachen, nächster Halt: RODENHOF!
Einlass: 19:30 Uhr